F-Gase Verordnung

Am 12. März verabschiedete das EU-Parlament die neue F-Gase Verordnung, auf dessen Auswirkungen sich die Kälte- und Klimabranche entsprechend einstellen muss. Erster Geltungstag der Verordnung ist der 1. Januar 2015, die nationalen Umsetzungen müssen allerdings erst bis zum 1. Januar 2017 erfolgen. Mit der neuen F-Gase Verordnung soll insbesondere ein Anreiz zur Verwendung von Alternativen anstelle von F-Gasen geschaffen werden.

Die Emissionen von F-Gasen, deren Treibhausgaswirkung bis zu 23.000 Mal höher sein kann als die von CO2, sind seit 1990 um 60 % gestiegen, während die Emissionen aller anderen Treibhausgase verringert wurden.

Mit der vorgeschlagenen Verordnung sollen F-Gas-Emissionen bis 2030 auf ein Drittel des heutigen Niveaus reduziert werden. Außerdem soll die Verwendung von F-Gasen in einigen neuen Geräten (z.B. Haushaltskühlschränke) verboten werden.

F-Gase werden häufig für Kühl- und Klimaanlagen sowie in elektrischen Anlagen, Isolierschäumen, Aerosolen und Feuerlöschern verwendet. Sie entweichen aus den Produktionsanlagen, aus den Geräten, in denen sie verwendet werden, und bei der Entsorgung solcher Geräte und gelangen so in die Luft.

Mit dem vorgelegten Vorschlag wird eine Ausstiegsmaßnahme eingeführt, mit der ab 2015 die Gesamtmenge der wichtigsten F-Gasgruppe, die in der EU verkauft werden darf (teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW)), begrenzt und schrittweise bis 2030 auf ein Fünftel der heutigen Verkaufsmengen gesenkt wird.

In einer ausführliche Flowchart der Firma Gea finden Sie zu diesem Thema weitere Informationen, sowie ab wann welches F-Gas wo nicht mehr eingesetzt werden darf.